Triggerpunktbehandlung
Was sind Trigger?
Das Wort Trigger stammt aus dem Englischen (trigger = auslösen) und bezeichnet die Muskeln, die als Auslöser für Schmerzen oder Krankheitsbilder gesehen werden. Demnach sind Trigger kranke Muskelfasern (myofasziale Triggerpunkte), deren Stoffwechsel gestört ist oder denen wegen Durchblutungs- und Sauerstoffmangel nicht genügend Energie für eine normale Muskelfunktion zur Verfügung steht. Deshalb verkürzen und verdicken sich diese Muskelfasern solange, bis sich die Durchblutung wieder normalisiert. Die Muskelfasern ziehen sich im Inneren des Muskels zusammen und bringen ihn damit unter Spannung.
Die Folgen: Der Muskel büßt seine Leistungsfähigkeit ein, es entstehen Verspannungen und Verhärtungen, die über kurz oder lang Schmerzen, häufig an entfernten Stellen im Körper hervorrufen können.
Behandlung
Die Behandlung von Triggerpunkten ist eine manuelle Behandlung, bei der beispielsweise Schmerzpunkte (sog. Triggerpunkte), Muskelverhärtungen, Sehnen und Bänder intensiv durch mechanische Schwingungen stimuliert werden.
Durch das gegeneinander Bewegen von Muskelschichten kommt es zu einer starken Durchblutungsförderung und einer nachhaltigen Lockerung des betroffenen Gewebes.
Die Behandlung kann durch Akkupunktur oder Schröpfen sinnvoll ergänzt werden.
Einsatzgebiete
Diese Methode ist sehr gut dazu geeignet, Verspannungen und Verhärtungen von Muskulatur, Sehnen und Bändern zu lösen. Beschwerden wir ein Tennisarm oder Dauerverspannung von Hals- und Schulterpartie und andere Beschwerden am Bewegungsapparat werden gelindert.